Was ist eigentlich Karma?
Der Begriff Karma kommt aus dem Sanskrit und bedeutet: Tat, Handlung
Eine einfache Definition von Karma könnte lauten:
Was du einem anderen Menschen antust, wird dir selber widerfahren.
Dazu zählen nicht nur unsere physischen Handlungen, sondern auch unsere geistigen. Daraus ergibt sich logischerweise, dass es positives und negatives Karma gibt. Wenn man also Gutes tut, bekommt man auch Gutes zurück bzw. wird in einem anderen Leben dafür den Lohn erhalten. Tut man aber Schlechtes, wird das Gesetz des Karmas einen Ausgleich dafür fordern und wir bekommen Schlechtes in gleicher Form zurück.
Das geschieht meist so, dass wir in einem anderen Leben das Gleiche am eigenen Leib erfahren müssen, was wir einst einer Person angetan haben.
Es gibt aber auch eine Art Sofort-Karma. Hier geschieht der Ausgleich noch im selben Leben. Wir bekommen also sofort zurück, was wir einem anderen aus Lieblosigkeit zugefügt haben.
In der Regel ist es jedoch meist so, dass der Ausgleich in einem der folgenden Leben stattfindet. Das Gesetz des Karmas sieht also einen Ausgleich durch Eigenerfahrung vor, denn nur so lernen wir, wie wir uns richtig verhalten müssen. Das Gesetz des Karmas ist also immer gerecht.
Es lohnt sich als grundsätzlich sich einen Moment zu besinnen, bevor wir z. B. auftretenden Hassgefühlen gegenüber einer Person Ausdruck verleihen. Ganz gleich, welche Schicksalsschläge uns im gegenwärtigen Leben ereilen, sie beinhalten immer einen notwendigen Ausgleich und die Chance, etwas daraus zu lernen.
Jeder Mensch wird genau mit Personen im gegenwärtigen Leben in Verbindung kommen, die genau richtig für ihn sind und ihn seine Lernaufgabe vor Augen führen. Beispielweise ein Mann, der in einem seiner vergangenen Leben eine Frau missbrauchte, wir mit großer Wahrscheinlichkeit in einem seiner folgenden Leben als Frau inkarnieren, um gleichfalls missbraucht zu werden. Der karmische Ausgleich hat somit stattgefunden, und sofern er wieder als Mann inkarnieren sollte, wird er niemals wieder eine Frau missbrauchen.
Aber was ist eigentlich mit unseren Gedanken? Können wir denken, was wir wollen, ohne dafür die Quittung in einem anderen Leben zu bekommen?
Auch unsere Gedanken, ob positiv oder negativ, haben Konsequenzen. Denken wir dauernd über eine Person oder Personengruppe schlecht, verspüren Abneigung oder sogar Hass- und Rachegefühle, brauchen wir uns nicht wundern, wenn in einem folgenden Leben andere Menschen so über uns denken. Hegt eine Person z. B. Hassgefühle gegen ihre Mutter, so kann es gut sein, dass diese Person wohl selbst einmal als eine Mutter inkarniert, deren Kind Hassgefühle gegen sie hegt.
Sicherlich kennen Sie auch Menschen, die sich gerne über dicke Leute lustig machen, ja sie sogar verbal angreifen. Was wird wohl in einem der folgenden Leben geschehen? Nun, die Person, die ihre Abneigung gegenüber dicken Menschen respektlos geäußert hat, wird möglicherweise selbst als eine dicke Person inkarnieren müssen, um Gleiches am eigenen Leib zu erfahren. Natürlich heißt das nicht, dass alle Menschen, die an Übergewicht leiden, einst ihre Abneigung gegen dicke Menschen geäußert haben. Auch hier kann es verschiedene Ursachen geben.
Ein weiteres Beispiel beschreibe ich hier: Ursache Übergewicht
So, das soll vorerst zum Thema Karma reichen. Ich hoffe, ich konnte einen kleinen Denkanstoß geben …
Spätestens, wenn Sie irgendwann an einer Rückführung teilnehmen, werden Sie mit dem Gesetz des Karmas in Berührung kommen und es verstehen lernen. Sie werden erkennen, warum bestimmte Menschen in Ihrem Leben sind und Sie selber dazu beigetragen haben, dass Sie diese oder jene Umstände erleben müssen.
Lesen Sie auch hier zum Thema Karma und Wiedergeburt im Buddhismus.
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1 Kommentare:
Sich einmal ernsthaft Gedanken zum Thema Reinkarnation und Wiedergeburt zu machen ist sehr interessant.
Egal ob man nun daran glaubt oder nicht, die gewonnenen Erkenntnisse können sehr positiv sein.
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